Sanity vs Contentful vs Storyblok: welches Headless CMS passt

Drei Headless-CMS im direkten Vergleich: kostenlose Tarife, Sprachgrenzen, Editor-Vorschau, GROQ gegen GraphQL, Export und KI-Zugriff. Warum wir für B2B-Websites Sanity einsetzen.

Veröffentlicht: 11 Min. Lesezeit
Sanity, Contentful und Storyblok als drei Karten nebeneinander, Sanity hervorgehoben

Sanity, Contentful und Storyblok sind drei belastbare Headless-CMS, also Content-Datenbanken ohne eigenes Frontend, und für B2B-Websites mit Marketing-Inhalten entscheiden wir uns für Sanity. Der Grund steht in den Tarifen: 20 Bearbeiter, 10.000 Dokumente, 100 GB Assets und die Live-Vorschau sind im kostenlosen Tarif enthalten, und Sprachen sind eine Frage des Content-Modells, nicht der Rechnung. Contentful und Storyblok sind sauber gebaute Systeme, sie schneiden ihre Tarife nur anders zu. Dieser Artikel vergleicht die drei in zehn Kriterien, zeigt Preis- und Sprachgrenzen, erklärt Vorschau, Abfrage und Export und endet mit drei Entscheidungsregeln.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sanity Free: 0 $, 20 Bearbeiter, 10.000 Dokumente, 100 GB Assets, 100 GB Bandbreite im Monat, Presentation Mode und Visual Editing enthalten.
  • Contentful Free: 10 Nutzer, 2 Sprachen, 10.000 Einträge. Der nächste Tarif Lite beginnt bei 300 $ im Monat.
  • Storyblok Starter: 1 Platz, 2 Sprachen, 20.000 Einträge. Growth beginnt bei 99 $ im Monat mit 5 Plätzen und unbegrenzten Sprachen.
  • Die dritte Sprache ist bei Contentful und Storyblok die Grenze des kostenlosen Tarifs, nicht ein Feature-Vergleich.
  • Alle drei haben offizielle MCP-Server und APIs. Der Unterschied liegt beim Zugriff auf Rendering, Schema und Sitemap-Logik im Code.
  • Eine Website mit Astro oder Next.js und Sanity Free läuft mit 0-20 $ Hosting im Monat, also nahezu ohne laufende Plattformgebühren.

Die kurze Antwort

Sanity, Contentful und Storyblok speichern Inhalte strukturiert und geben sie über eine API aus, also über eine Programmierschnittstelle, an ein Frontend, das du selbst baust. Für zweisprachige bis fünfsprachige B2B-Websites mit Marketing-Inhalten wählen wir Sanity. Der kostenlose Tarif trägt 20 Bearbeiter, 10.000 Dokumente, 100 GB Assets und 100 GB Bandbreite im Monat, Presentation Mode und Visual Editing sind darin enthalten, und Growth kostet 15 $ pro Bearbeiter und Monat bei 25.000 Dokumenten.

Contentful startet kostenlos mit 10 Nutzern, 2 Sprachen und 10.000 Einträgen, der nächste Tarif Lite beginnt bei 300 $ im Monat. Storyblok startet kostenlos mit einem Platz, 2 Sprachen und 20.000 Einträgen, Growth beginnt bei 99 $ im Monat mit fünf Plätzen und unbegrenzten Sprachen. Rechne deinen Fall mit diesen Zahlen durch, bevor du Feature-Listen vergleichst. Der Sprung von 0 $ auf 300 $ oder auf 99 $ entscheidet in der Praxis öfter als jede Funktionsmatrix.

Unsere Wahl fällt aus drei nachprüfbaren Gründen auf Sanity: Die Preisstufen sind nach Bearbeitern und Dokumenten geschnitten und nicht nach Sprachen, die Vorschau für die Redaktion steckt im Produkt statt im Projektbudget, und das Content-Modell liegt als Code im Repository und wandert damit durch Review und Deployment wie jede andere Änderung. Contentful und Storyblok sind deshalb nicht schwächer gebaut. Sie passen zu anderen Ausgangslagen, und die stehen weiter unten.

Sanity, Contentful und Storyblok im Kriterienvergleich

Die folgende Tabelle stellt die zehn Punkte gegenüber, die in unseren Projekten tatsächlich zur Entscheidung geführt haben. Alles, was hier als Zahl steht, stammt von den Preisseiten der Anbieter, Stand 13.09.2026. Prüfe die Werte vor Vertragsschluss noch einmal nach, Tarife ändern sich.

Sanity, Contentful und Storyblok im Kriterienvergleich

KriteriumSanityContentfulStoryblok
Kostenloser Tarif0 $, Presentation Mode und Visual Editing enthaltenFree mit 10 NutzernStarter kostenlos
Erster bezahlter TarifGrowth 15 $ pro Bearbeiter und MonatLite ab 300 $ im MonatGrowth ab 99 $ im Monat
Bearbeiter kostenlos20 Seats10 Nutzer1 Platz
Dokumente bzw. Einträge10.000 (Free), 25.000 (Growth)10.000 Einträge20.000 Einträge
Sprachen im kostenlosen Tarifüber das Content-Modell, kein Tarif-Deckel2 Sprachen2 Sprachen
Sprachen im bezahlten Tarifüber das Content-Modellje nach Tarif prüfenunbegrenzt ab Growth
Vorschau für die RedaktionPresentation Mode, im Free-Tarif enthaltenVorschau-Lösung vorhanden, Umfang je Tarif prüfenVorschau-Lösung vorhanden, Umfang je Tarif prüfen
Content-ModellierungSchema als Code im Repositoryim Web-Interface, per API automatisierbarim Web-Interface, per API automatisierbar
AbfragespracheGROQ, dazu GraphQLREST und GraphQLREST und GraphQL
MCP-Server und APIoffizieller MCP-Server, APIoffizieller MCP-Server, APIoffizieller MCP-Server, API

Zwei Zeilen dieser Tabelle sind Ausschlusskriterien, der Rest ist Geschmack. Die Zeile mit den Sprachen entscheidet, ob dein kostenloser Tarif hält. Die Zeile mit dem ersten bezahlten Tarif entscheidet, was dich das Wachstum kostet. Die Grundlagen zu Aufbau und Funktionsweise dieser Systeme stehen in unserem Artikel zu Headless CMS, hier geht es um die Auswahl zwischen dreien.

Preise und Limits: was die kostenlosen Tarife wirklich tragen

Ein kostenloser Tarif ist kein Marketing-Versprechen, sondern eine Kapazitätsgrenze mit Datum. Bei Sanity liegt sie bei 10.000 Dokumenten und 20 Bearbeitern, bei Contentful bei 10.000 Einträgen und 10 Nutzern, bei Storyblok bei 20.000 Einträgen und einem einzigen Platz. Ein Dokument ist dabei jeder einzelne Datensatz: ein Artikel, eine Person, ein Standort, eine wiederverwendbare Section.

Rechne mit einer realistischen Zahl. Unsere eigene Website führt 49 Wissen-Artikel, 10 Service-Seiten und 17 Stadtseiten aus einer einzigen Sanity-Datenbank, LeanWave kommt mit 64 Dokumenten und 86 Bild-Assets aus. Beides liegt weit unter 10.000. Für eine B2B-Marketing-Website ist nicht die Dokumentgrenze das Thema, sondern die Zahl der Leute, die Inhalte pflegen dürfen. Bei Storyblok ist genau dort nach einem Platz Schluss.

Dazu kommt das Hosting des Frontends. Vercel kostet im Pro-Tarif 20 $ pro Monat und Entwickler-Platz inklusive 20 $ Nutzungsguthaben, ohne Grundgebühr pro Projekt; der Hobby-Tarif ist kostenlos, aber nur für nicht-kommerzielle Nutzung. In Summe läuft eine Website mit Astro oder Next.js und Sanity Free bei 0-20 $ Hosting im Monat, also nahezu ohne laufende Plattformgebühren. Was ein solches Projekt einmalig kostet, haben wir in Was kostet eine B2B-Website und in der Übersicht zu Webentwicklung-Kosten aufgeschlüsselt.

Was die kostenlosen Tarife tragen: Sanity mit deutlich mehr Plaetzen, Dokumenten und Sprachen als Contentful und Storyblok

Mehrsprachigkeit: hier trennen sich die Rechnungen

Zwei Sprachen deckt jeder der drei kostenlos ab. Bei der dritten Sprache wird es konkret: Contentful und Storyblok deckeln ihre kostenlosen Tarife bei 2 Sprachen, Storyblok hebt die Grenze ab Growth für 99 $ im Monat auf unbegrenzt. Bei Sanity ist Sprache kein Tarifmerkmal, sondern eine Entscheidung im Content-Modell, und die Preisstufen zählen Bearbeiter und Dokumente. Bei uns kostet eine zusätzliche Sprache deshalb keinen Aufpreis pro Sprache.

Die Modellierung ist die eigentliche Arbeit, nicht der Tarif. Du legst fest, ob eine Sprache ein eigenes Dokument bekommt oder ein Feld im selben Dokument, und diese Entscheidung bestimmt später jede URL. Bei LeanWave läuft Englisch auf der Wurzel, Deutsch unter /de, und die URL-Segmente sind übersetzt: Aus /solutions wird /de/loesungen. Dazu kommt hreflang wechselseitig inklusive x-default, also die Auszeichnung im Quelltext, die Google sagt, welche Sprachfassung zu welchem Land und welcher Sprache gehört, plus die Standardfassung für alle übrigen Fälle.

Diese Kette aus übersetzten Segmenten, hreflang und Sitemap willst du im Code steuern können, nicht in einem Add-on. Genau das ist der Grund, warum wir Lokalisierung als Architekturfrage behandeln und nicht als Tarif-Upgrade. Wie das technisch zusammenhängt, steht in Technisches SEO.

Vorschau für die Redaktion: Presentation Mode im Tagesbetrieb

Die Vorschau entscheidet, ob Redakteure das System benutzen oder es umgehen. Sanity liefert Presentation Mode und Visual Editing im kostenlosen Tarif mit: Die Redaktion sieht das echte Frontend neben dem Editor und springt aus der Seite direkt in das Feld, das sie ändern will. Contentful und Storyblok haben ebenfalls Vorschau-Lösungen. Kläre vor der Entscheidung, welcher Umfang in deinem Tarif steckt und wer die Einrichtung übernimmt.

Bei LeanWave läuft Presentation Mode im Tagesbetrieb, und die Website ist statisch mit Astro gebaut, wird also vorab zu fertigen HTML-Dateien gerendert. Jede Änderung im CMS löst über einen Webhook, also einen automatischen Aufruf des Build-Systems durch Sanity, einen neuen Build aus. Für die Redaktion heißt das: speichern, kurz warten, Ergebnis live sehen. Keine Freigabekette, kein Entwickler dazwischen.

Wenn du Vorschau nur auf der Feature-Liste vergleichst, siehst du bei allen dreien ein Häkchen. Vergleiche stattdessen, wie viele Klicks zwischen "Text ändern" und "Ergebnis sehen" liegen, und wer diesen Weg einrichten muss. Produktdetails zu Studio, Rollen und Datasets stehen in unserem Artikel zu Sanity CMS.

Presentation Mode: links die Live-Seite, rechts die Felder im Studio, ein Klick auf den Text oeffnet das passende Feld

Content-Modell und Abfrage: GROQ, GraphQL, REST

Das Content-Modell ist die Liste der Dokumenttypen und Felder, aus denen deine Website besteht. Bei Sanity liegt es als Code im Repository, wird also versioniert, geprüft und mit dem Frontend zusammen ausgerollt. Bei Contentful und Storyblok modellierst du im Web-Interface, und beide lassen sich zusätzlich über ihre APIs automatisieren. Der praktische Unterschied: Bei Sanity kann ein Entwickler eine Modelländerung samt Frontend in einem Pull Request liefern, ohne dass jemand parallel im Backend klickt.

Beim Abfragen liefert Sanity GROQ mit, eine Abfragesprache für JSON-Dokumente, mit der du in einer Abfrage genau die Felder holst, die eine Seite braucht, inklusive verknüpfter Dokumente. Contentful und Storyblok arbeiten mit REST und GraphQL, beides etablierte Wege, an dieselben Daten zu kommen. Wer GraphQL im Team schon kennt, hat dort einen kürzeren Start; GROQ dagegen ist schneller im Zuschnitt komplexer Seiten.

Wähle hier nach dem, was dein Team kann, nicht nach dem, was besser klingt. Beide Wege liefern saubere Daten an Astro oder Next.js. Die Abfragesprache ist selten der Grund, warum ein Projekt scheitert.

KI-Agenten, MCP-Server und der tatsächliche Unterschied

Hier wird viel Unsinn verkauft, deshalb die Fakten zuerst: Sanity, Contentful und Storyblok haben offizielle MCP-Server. MCP ist ein Protokoll, über das KI-Werkzeuge mit einem System sprechen und Inhalte lesen, anlegen und prüfen können. Auch Webflow und Wix bieten das an. "Nur System X kann mit KI arbeiten" ist falsch, egal wer es behauptet.

Der Unterschied liegt eine Ebene tiefer. Mit einer strukturierten Content-Datenbank und eigenem Frontend steuerst du die ganze Kette programmatisch: Content-Modell, Templates, Rendering, strukturierte Daten, Sitemap, interne Verlinkung und Deployment. Ein Agent kann 40 Standortseiten anlegen, die passenden internen Links setzen, das FAQPage-Schema erzeugen und den Build auslösen. In Baukästen und in Website-Buildern endet der Zugriff dort, wo Templates an Collections hängen und Rate-Limits greifen. Unsere eigene Website nutzt genau diese Ebene: llms.txt, IndexNow und FAQPage-Schema kommen aus dem Code, nicht aus einem Plugin.

Eine Warnung, die wir teuer gelernt haben: Programmatische Seiten funktionieren nur mit echter Substanz pro Seite. Fehlt die Substanz, stuft Google sie als Doorway-Pages ein: Seiten, die es nur wegen eines Keywords gibt. Auf unserer alten Website ist uns genau das passiert. Wie du die KI-Sichtbarkeit sauber aufbaust, steht in Generative Engine Optimization und in unserer GEO-Agentur.

Migration, Export und Hosting-Unabhängigkeit

Alle drei Systeme sind hosting-unabhängig: Die Inhalte liegen beim Anbieter, das Frontend liegt dort, wo du es hinstellst, und ein Wechsel des Hostings ändert nichts am CMS. Das ist der strukturelle Vorteil gegenüber Baukästen, bei denen Design, Inhalt und Auslieferung in einem Vertrag stecken. Der Weg aus einem der drei Systeme heraus führt immer über die API.

Wenn du Inhalte nach Sanity holst, sieht der Ablauf so aus:

1

Inhalte abziehen

Über die API des Quellsystems, bei Webflow alternativ als CSV pro Collection.

2

Felder abbilden

Jedes Quellfeld bekommt ein Zielfeld im Sanity-Schema, Referenzen und Assets werden getrennt behandelt.

3

Als NDJSON importieren

NDJSON ist ein Format mit einem JSON-Datensatz pro Zeile, der Import läuft über `sanity dataset import`.

4

Redirects und Kontrolle

Jede alte URL bekommt ein Ziel, danach Vorher-Nachher-Abgleich der Rankings.

Den vollständigen Ablauf inklusive Vorher-Crawl, Redirect-Map und Monitoring beschreiben wir in Website-Relaunch ohne SEO-Verlust, hier nur die Eckdaten: Eine Marketing-Website mit 10-30 Seiten liegt typischerweise bei 3-6 Wochen bis Go-Live, danach zwei Wochen Monitoring. Wir rechnen eine Migration als Relaunch-Projekt ab, unsere Relaunch-Pakete starten bei 8.000 € netto. Kommst du von einem Website-Builder statt von einem Headless-System, sind die Wege für Webflow und Wix eigene Artikel.

Wann Sanity, wann Contentful, wann Storyblok

Die Entscheidung hängt an drei Größen: Wie viele Leute pflegen Inhalte, wie viele Sprachen kommen, und wie viel Kontrolle brauchst du über Rendering und Auslieferung. Die folgenden Regeln nutzen wir in Erstgesprächen, und sie halten in den meisten Fällen.

Wähle Sanity, wenn

Du baust eine B2B-Website, die Content als System betreibt, und willst mehr als zwei Sprachen ohne Aufpreis pro Sprache.

  • Mehr als eine Person pflegt Inhalte, aber ihr wollt im kostenlosen Tarif starten: 20 Bearbeiter, 10.000 Dokumente.
  • Die Redaktion soll die Seite beim Bearbeiten sehen: Presentation Mode ist enthalten, nicht zugekauft.
  • Rendering, Schema, Sitemap und interne Verlinkung sollen im Code liegen, damit auch KI-Agenten sauber daran arbeiten können.

Wähle Contentful, wenn

In deinem Unternehmen laufen bereits Prozesse, Integrationen oder ein Team auf Contentful, und der Wechsel würde Arbeit verlagern statt sparen.

  • Mehrere Produkte und Kanäle ziehen aus derselben Content-Datenbank, nicht nur eine Website.
  • Das Budget trägt den Sprung auf Lite ab 300 $ im Monat, wenn der kostenlose Tarif mit 10 Nutzern und 2 Sprachen nicht mehr reicht.
  • Dein Team arbeitet ohnehin mit REST und GraphQL und will keine zweite Abfragesprache einführen.

Wähle Storyblok, wenn

Eine Person pflegt die Inhalte, zwei Sprachen reichen, und der Einstieg soll ohne Kosten und ohne Entwickler-Setup passieren.

  • 20.000 Einträge im kostenlosen Tarif decken einen großen Inhaltsbestand ab, solange ein Platz genügt.
  • Viele Sprachen kommen erst später: Growth hebt ab 99 $ im Monat auf unbegrenzt und bringt 5 Plätze mit.
  • Die Redaktion arbeitet lieber visuell in Blöcken als in Feldern.

So machen wir es

Unser Standard für neue B2B-Websites ist Astro mit Sanity. Astro rendert statisch, liefert also fertige HTML-Dateien aus und lädt für unbewegte Inhalte standardmäßig kein JavaScript nach; nur interaktive Teile, sogenannte Islands, bekommen Skripte. Zu Next.js greifen wir, wenn Login, App-Logik oder serverseitig erzeugte Daten pro Anfrage im Spiel sind. Unsere eigene Website läuft aus diesem Grund auf Next.js mit Sanity und Vercel.

LeanWave zeigt den Standardfall: Astro statisch, Sanity, Tailwind, Vercel, zweisprachig mit übersetzten URL-Segmenten und wechselseitigem hreflang inklusive x-default, 64 Dokumente, 86 Bild-Assets, Presentation Mode im Tagesbetrieb und ein Rebuild per Webhook bei jeder Änderung. Die Startseite lädt dort rund 39 KB JavaScript in drei Dateien, gemessen am 13.09.2026. Eine unserer Webflow-Kundenseiten lädt an derselben Stelle rund 740 KB in dreizehn Dateien. Das ist kein Argument gegen ein CMS, sondern eines für die Kontrolle über das Frontend.

Bei in-sync.io kommen 49 Wissen-Artikel, 10 Service-Seiten und 17 Stadtseiten aus einer Sanity-Datenbank, zweisprachig mit hreflang, dazu Server-Rendering, llms.txt, IndexNow und FAQPage-Schema. Die Wahrheit dazu gehört dazu: Die Vorgänger-Website auf Wix hat organisch kaum etwas geholt, die neue Fassung ist seit Juni 2026 online und baut ihre Rankings gerade auf. Wenn du diesen Weg gehen willst, findest du unsere Arbeitsweise unter Webentwicklung, und für Bestandskunden auf Webflow bleibt die Webflow-Agentur der Ansprechpartner.

Häufige Fragen

Für B2B-Marketing-Websites setzen wir Sanity ein. Der kostenlose Tarif deckt 20 Bearbeiter, 10.000 Dokumente und 100 GB Assets ab, Presentation Mode ist enthalten, und Sprachen laufen über das Content-Modell statt über den Tarif. Contentful passt besser, wenn dein Unternehmen bereits darauf arbeitet oder mehrere Produkte aus derselben Content-Datenbank versorgt werden.

Sanity Free kostet 0 $, Growth 15 $ pro Bearbeiter und Monat mit 25.000 Dokumenten. Contentful startet kostenlos mit 10 Nutzern, der nächste Tarif Lite beginnt bei 300 $ im Monat. Storyblok Starter ist kostenlos mit einem Platz, Growth beginnt bei 99 $ im Monat mit 5 Plätzen. Dazu kommt das Hosting mit 0-20 $.

Contentful und Storyblok deckeln ihre kostenlosen Tarife bei 2 Sprachen. Storyblok hebt das ab Growth für 99 $ im Monat auf unbegrenzt. Bei Sanity ist Sprache eine Modellierungsentscheidung, die Tarife zählen Bearbeiter und Dokumente. Plane die dritte Sprache deshalb früh ein, sie ist der häufigste Grund für einen Tarifwechsel.

Ja. Sanity, Contentful und Storyblok haben offizielle MCP-Server und APIs, über die KI-Werkzeuge Inhalte lesen, anlegen und prüfen. Der Unterschied liegt außerhalb des CMS: Nur mit eigenem Frontend steuerst du zusätzlich Rendering, strukturierte Daten, Sitemap und interne Verlinkung im Code. Programmatische Seiten brauchen echte Substanz, sonst wertet Google sie ab.

Über vier Schritte: Inhalte per API aus dem Quellsystem ziehen, Felder auf das Sanity-Schema abbilden, als NDJSON mit `sanity dataset import` importieren, danach Redirects setzen und Rankings abgleichen. Eine Marketing-Website mit 10-30 Seiten liegt typischerweise bei 3-6 Wochen bis Go-Live, zwei Wochen Monitoring kommen dazu.

Für Aufbau und Content-Modell ja, für den laufenden Betrieb nein. Nach dem Launch pflegt die Redaktion Inhalte im Studio mit Presentation Mode, wie bei LeanWave mit 64 Dokumenten im Tagesbetrieb. Änderungen an Dokumenttypen, Templates oder Rendering gehen dagegen über das Repository und damit über Entwicklung.

Nächster Schritt

Schick uns deine Seitenzahl, deine Sprachen und die Zahl der Leute, die Inhalte pflegen, und du bekommst von uns eine begründete Empfehlung für eines der drei Systeme.

20-Minuten Gespräch, ohne Verkaufsdruck. Ihr beschreibt, was ihr vorhabt und wir sagen, ob und wie wir helfen können.

Max Herzer

Max Herzer

Consultant & Business Development