Baukasten, Webflow oder Next.js: welcher Website-Stack passt zu deinem Unternehmen
Baukasten, Webflow oder Code mit Next.js/Astro und Sanity? Der Hub-Artikel mit Entscheidungsmatrix für Nicht-Techniker, Kosten 2026 und drei Projekten, an denen du siehst, wie wir entscheiden.

Für ein B2B-Unternehmen, das seine Website als Vertriebskanal betreibt, ist Next.js oder Astro mit Sanity als Content-Datenbank 2026 die Technik-Basis ohne Item-, Sprach- und Performance-Decke. Webflow bleibt eine gute Wahl bis zu einer klar benennbaren Grenze, Baukästen wie Wix oder Jimdo sind für diesen Anspruch unterlegen. Wir haben auf allen drei Stufen gebaut: Unsere eigene Website lief bis 2026 auf Wix und läuft heute auf Next.js und Sanity. Der Artikel liefert die kurze Antwort, eine Entscheidungsmatrix für Nicht-Techniker, die drei Stufen im Detail, die laufenden Kosten 2026, vier Fragen, die die Entscheidung treffen, und drei Projekte, an denen du siehst, wie wir entscheiden.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei Stufen, eine Richtung: Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo, WordPress mit Elementor), Webflow, Code-System mit Next.js oder Astro plus Sanity. Mit jeder Stufe gehört dir mehr von der Technik.
- Unser Default für B2B-Websites ist Astro mit Sanity; Next.js, sobald App-Logik, Login oder serverseitige Daten pro Anfrage nötig sind. in-sync.io läuft auf Next.js. Mehrere Sprachen, programmatische Seiten und KI-gestützte Content-Pflege sind dort Grundarchitektur, in Webflow und Wix ein Workaround.
- Webflow ist gut, bis du eines von vier Dingen brauchst: mehr als 40 Collections oder 20.000 CMS-Einträge, Sprachen ohne 9-29 $ Aufpreis pro Sprache und Monat, eigene Logik, die nicht über Custom Code läuft, oder einen Export inklusive Inhalten.
- Laufende Plattformkosten: Astro oder Next.js mit Sanity Free typischerweise 0-20 $ Hosting pro Monat, Webflow Premium 25 $ pro Monat und Website plus 9-29 $ je zusätzlicher Sprache, Wix 17-159 $ pro Monat und Website.
- Dein Marketing pflegt weiter selbst: Sanity Presentation Mode öffnet per Klick auf den Text in der Live-Vorschau das passende Feld. „Dann kann mein Team nichts mehr ändern" gilt 2026 nicht mehr.
Die kurze Antwort
Baukasten, Webflow oder Next.js: Für ein B2B-Unternehmen, das mit seiner Website Anfragen gewinnen will und Inhalte als System betreibt (mehrere Sprachen, wachsende Wissensbereiche, programmatische Seiten, Integrationen), empfehlen wir 2026 ein Code-System aus Next.js oder Astro mit Sanity als Content-Datenbank. Es gibt dir jeden Hebel, den Google und KI-Crawler lesen, kennt keine Item- oder Sprachlimits und läuft mit nahezu keinen laufenden Plattformgebühren.
Webflow ist die gute Zwischenlösung: stark bei Design, Editor und Tempo bis zum Launch. Es passt, solange du innerhalb von 40 Collections und 20.000 CMS-Einträgen bleibst, jede zusätzliche Sprache als Add-on bezahlst und keine eigene Anwendungslogik brauchst. Wir sind zertifizierter Webflow-Partner und betreuen Bestandskunden darauf.
Baukästen wie Wix, Squarespace, Jimdo, IONOS oder WordPress mit Elementor sind für B2B-Websites mit Anspruch unterlegen: gemietetes Fundament, Plugin-Abhängigkeit, Performance-Decke, kein Zugriff auf die Technik-Basis, Gebühr pro Website und Lock-in beim Export. Wix Studio haben wir selbst genutzt. Wir empfehlen es nicht mehr, weil es mit dem heutigen System nicht mithält.
Entscheidungsmatrix für Nicht-Techniker
Wo dein Unternehmen in der rechten Spalte landet, brauchst du das Code-System. Überall Mitte: Webflow reicht.
Entscheidungsmatrix für Nicht-Techniker
| Kriterium | Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace, Elementor) | Webflow | Next.js/Astro + Sanity |
|---|---|---|---|
| Design-Freiheit | Vorlagen mit Spielraum, Grenzen bei eigenen Layouts und Animationen | Frei gestaltbar, sauberes HTML/CSS, Interaktionen im Editor | Alles, was im Browser geht: eigene Komponenten, 3D, Scroll-Animationen |
| Editor für Marketing | Einfach, aber Layout und Inhalt vermischt | Designer-Editor mit Lernkurve, CMS-Editor einfach | Sanity Studio plus Presentation Mode: Klick auf den Text in der Live-Vorschau öffnet das Feld, Layout bleibt geschützt |
| CMS-Struktur | Flache Listen, wenige Feldtypen, kaum Verknüpfungen | Collections mit Referenzen, 40 Collections und 20.000 Items (Premium) | Eigenes Content-Modell ohne Item-Limit (Sanity Free: 10.000 Dokumente, Growth: 25.000), beliebige Verknüpfungen |
| Mehrsprachigkeit | Meist Kopie der Website pro Sprache, hreflang (die Angabe, welche Sprachversion zu welcher gehört) von Hand | Add-on: 9 $ pro Sprache und Monat (bis 3), 29 $ (bis 10) | Kein Aufpreis pro Sprache, übersetzte URL-Segmente, hreflang aus dem Code |
| Performance | Decke durch Plattform-Skripte und Plugins, keine Kontrolle | Gut, aber webflow.js lädt auf jeder Seite, kein Zugriff auf Caching und Bildpipeline | Astro: 0 KB JavaScript für statische Inhalte, Next.js: Server-Rendering, volle Kontrolle über Caching und Bilder |
| SEO/GEO-Hebel | Meta-Felder und Sitemap, Rest über Plugins | Meta, Schema per Custom Code, 301-Redirects, Sitemap automatisch | Schema, Sitemap, llms.txt, IndexNow, interne Verlinkung, Rendering: alles im Code steuerbar |
| KI-Content-Systeme / programmatische Seiten | API und MCP-Server bei Wix vorhanden, bei anderen Baukästen eingeschränkt oder nicht vorhanden; Template- und Rate-Limits | API und MCP-Server vorhanden, begrenzt durch Item-, Collection- und Listen-Limits | Grundarchitektur: Sanity-API und Sanity-MCP für Agenten, hunderte Seiten aus einem Template |
| Laufende Kosten (2026, pro Website) | Wix 17-159 $/Monat | 25 $/Monat Premium plus Lokalisierung, plus Workspace ab 19 $ | 0-20 $/Monat Hosting (Vercel Pro, ein Seat), Sanity Free |
| Lock-in / Export | Kein lauffähiger Export | HTML/CSS/JS-Export ohne CMS-Inhalte und ohne Interaktionen | Code liegt in deinem Git-Repository (dem Code-Archiv, das dir gehört), Inhalte als Export aus Sanity, Hosting frei wählbar |
| Wer pflegt | Du selbst, bis ein Plugin bricht | Marketing pflegt CMS, Designänderungen brauchen Webflow-Know-how | Marketing pflegt Inhalte, Entwickler pflegen Code; Agentur oder eigenes Team |
Die drei Stufen: was hinter den Namen steckt
Drei Stufen, drei Arten von Kontrolle. Was jede davon leistet und wo sie endet.

Stufe 1: Baukästen
Wix, Squarespace, Jimdo, IONOS und WordPress mit Elementor oder Divi haben eines gemeinsam: Du mietest das Fundament. Die Plattform entscheidet, welche Skripte laden, wie Bilder ausgeliefert werden und was du exportieren darfst. Bei WordPress kommt die Plugin-Kette dazu: Jedes Plugin ist ein Update-Risiko und ein Ladezeit-Faktor. Für ein B2B-Unternehmen, das über seine Website verkauft, ist das eine Decke, gegen die du stößt, sobald die Website mehr als eine Visitenkarte sein soll.
Stufe 2: Webflow (und Framer)
Webflow ist ein visueller Editor, der sauberes HTML und CSS ausgibt, mit einem CMS, in dem Inhalte als „Collections" (Listen von Einträgen mit definierten Feldern) liegen. Design-Freiheit, Editor und Tempo bis zum Launch sind stark. Die Grenzen sind dokumentiert: 20.000 CMS-Items und 40 Collections auf dem Premium-Plan, maximal 40 Collection-Listen und 10 verschachtelte Listen pro Seite, 100 Einträge pro Liste ohne Paginierung. Jede Sprache kostet extra. Eigene Logik geht nur über Custom Code, der außerhalb des Editors lebt. Framer sitzt auf derselben Stufe, Einordnung: Webflow vs. Framer. Baukasten gegen Webflow: Wix vs. Webflow.
Stufe 3: Next.js oder Astro + Sanity
Hier gibt es keinen Editor, der Seiten baut, sondern Code, den Entwickler schreiben, und ein Headless-CMS: ein CMS, das nur Inhalte verwaltet und sie per Schnittstelle an jedes Frontend liefert. Sanity ist unsere Wahl: was ein Headless-CMS ist und warum Sanity stehen in eigenen Artikeln. Astro baut die Website statisch: Inhalte werden zur Buildzeit aus Sanity in fertiges HTML eingebacken, und nur interaktive Teile (Astro nennt sie „Islands") laden JavaScript. Next.js rendert auf dem Server pro Anfrage oder statisch und ist die Wahl bei Login, Echtzeit-Daten und App-Logik. Unser Default für B2B-Websites ist Astro mit Sanity; Next.js, sobald App-Logik, Login oder serverseitige Daten pro Anfrage nötig sind. in-sync.io läuft auf Next.js. Direktvergleich mit Webflow: Webflow vs. Next.js.
Editor für Marketing: wer ändert was
Halte zwei Dinge auseinander: Inhalte pflegen und Layout ändern. Baukästen erlauben beides im selben Editor. Webflow trennt Inhalt (CMS) von Layout (Designer); Layoutänderungen brauchen dort Webflow-Kenntnisse. Beim Code-System pflegt das Marketing Inhalte, das Layout liegt im Code.
Dafür gibt es in Sanity den Presentation Mode: Dein Team sieht die Live-Website in einer Vorschau, klickt auf eine Überschrift, und rechts öffnet sich genau das Feld, in dem der Text liegt. Bei LeanWave pflegt der Kunde so 64 Dokumente, ein Webhook (eine automatische Benachrichtigung an das Hosting) stößt nach jeder Änderung den Neubau der Website an. Was das Marketing dort nicht kann: Sections umbauen, neue Seitentypen erfinden. Diese Grenze hält das Design über Jahre sauber.
CMS-Struktur, Mehrsprachigkeit und programmatische Seiten
Mit einem Code-System und Sanity als strukturierter Content-Datenbank steuerst du die gesamte Kette programmatisch: Content-Modell, Seiten-Templates, Inhalte, interne Verlinkung, Schema, Sitemap, Deploy. KI-Agenten legen über die Sanity-API und den Sanity-MCP-Server (eine Schnittstelle, über die KI-Modelle direkt mit dem CMS arbeiten) Inhalte an, prüfen und pflegen sie. Aus strukturierten Daten entstehen hunderte oder tausende Seiten aus einem Template: Branchen × Leistungen × Städte, Glossare, Vergleichsseiten.
Zur Einordnung: Auch Webflow und Wix bieten offizielle APIs und MCP-Server, ein KI-Agent kommt also auf allen drei Stufen an die Inhalte. Was die Stufen trennt, sind die Grenzen dahinter. Auf Stufe 2 stoppt dich das CMS-Limit (20.000 Items und 40 Collections bei Webflow Premium, bei Wix vergleichbare Grenzen), dazu Rate-Limits der API und feste Template-Regeln. Und was der Agent auf Stufe 1 und 2 nie erreicht: Rendering, Caching, Schema, Sitemap-Logik und interne Verlinkung, weil das auf Code-Ebene liegt. Programmatische Seiten bleiben dort ein Umweg, auf Stufe 3 sind sie das Bauprinzip.
Bevor du Seiten aus einem Template planst, plane die Substanz pro Seite. Fehlt sie, stuft Google die Seiten als Doorway-Pages ein (Seiten, die nur für Suchmaschinen existieren) und wertet sie ab. Wir haben diese Abwertung selbst erlebt, sie kostet Monate.
Im Code-System ist eine zweite Sprache ein zweites Dokument pro Inhalt und eine Regel im Code, die Pfade übersetzt und hreflang setzt. LeanWave läuft so zweisprachig, ohne Aufpreis pro Sprache. In Webflow ist Lokalisierung ein Add-on: 9 $ pro Sprache und Monat bis drei Sprachen, 29 $ pro Sprache bis zehn.
Performance und SEO/GEO-Hebel
Baukästen laden Plattform-Skripte, die du nicht abschalten kannst. Webflow lädt seine Interaktions-Runtime webflow.js auf jeder Seite, und du hast keinen Zugriff auf Caching-Header (die Regeln, wie lange Browser und Netzwerk eine Seite zwischenspeichern) und auf die Bildpipeline. Astro liefert standardmäßig 0 KB JavaScript für statische Inhalte. Was das in Zahlen heißt: leanwave.com, das wir statisch mit Astro bauen, lädt auf der Startseite rund 39 KB JavaScript in drei Dateien. Eine unserer Webflow-Seiten lädt an derselben Stelle rund 740 KB in dreizehn Dateien (eigene Messung, 13.09.2026). Einordnung der Werte: Core Web Vitals.
Für SEO und GEO (Generative Engine Optimization: sichtbar werden in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Overviews) zählt, was Crawler lesen. Ein Code-System gibt dir jeden Hebel: vollständiges Server-Rendering, FAQPage- und BreadcrumbList-Schema pro Seitentyp, Sitemap-Logik, llms.txt, IndexNow-Einreichung bei jeder Änderung, interne Verlinkung nach Regeln statt von Hand. Webflow liefert saubere Basics und Schema über Custom Code, Baukästen liefern Meta-Felder. GEO gegen SEO: Generative Engine Optimization.

Was die drei Stufen laufend kosten (2026)
Preise in USD, Herstellerseiten, Stand 13.09.2026, jährliche Abrechnung.
Was die drei Stufen laufend kosten (2026)
| Posten | Baukasten (Wix) | Webflow | Next.js/Astro + Sanity |
|---|---|---|---|
| Plattform-Plan | Light 17 $, Core 29 $, Business 36 $, Business Elite 159 $ pro Monat | Starter 0 $ (50 CMS-Items), Basic 15 $ (kein CMS), Premium 25 $ pro Monat | Framework 0 $ (Open Source) |
| Workspace / Seats | Inklusive | Core 19 $, Growth 49 $ pro Monat | Vercel Pro 20 $ pro Entwickler-Seat und Monat inkl. 20 $ Nutzungsguthaben, Viewer unbegrenzt |
| CMS | Inklusive, Grenzen je Plan | Inklusive ab Premium, 20.000 Items | Sanity Free: 20 Seats, 10.000 Dokumente, 100 GB Assets, Presentation Mode enthalten. Growth 15 $ pro Seat |
| Zweite Sprache | Je nach Plan Kopie der Website | 9 $ pro Sprache und Monat (bis 3), 29 $ (bis 10) | 0 $ |
| Typische Summe pro Monat | 17-159 $ pro Website | 25-54 $ pro Website plus Workspace | 0-20 $ Hosting |
Für ein einzelnes Unternehmen: Astro oder Next.js mit Sanity Free läuft typischerweise mit 0-20 $ Hosting pro Monat statt 25-54 $ bei Webflow Premium mit Lokalisierung. Der Kostenblock im Code-System liegt in der Entwicklung, nicht in der Lizenz: siehe Webentwicklung Kosten und unsere Webentwicklung-Agentur. Statt Vercel gehen auch Netlify, Cloudflare Pages oder ein eigener Server.
Lock-in und Export: wem gehört deine Website
Beim Baukasten gehört dir der Inhalt, nicht die Website. Ein lauffähiger Export existiert nicht. Webflow exportiert HTML, CSS und JavaScript, aber ohne CMS-Inhalte und ohne die Interaktionen als lauffähiges System. Im Code-System liegt der Code in deinem Git-Repository, die Inhalte kommen per Export aus Sanity, das Hosting wechselst du an einem Nachmittag. Umzug von Webflow konkret: Webflow zu Next.js migrieren.
Vier Fragen, die die Entscheidung treffen
Wenn du nur vier Fragen beantworten willst, dann diese. Sie entscheiden in fast jedem Projekt die Stufe.
Wie viele Seiten hat die Website in drei Jahren?
Bis etwa 30 Seiten, eine oder zwei Sprachen, keine programmatischen Seiten geplant: Webflow reicht. Wissensbereich, Glossar, Stadtseiten oder mehrere Sprachen geplant: Code-System, weil Item-Limits und Sprachaufpreise sonst zur Bremse werden.
Wer pflegt Inhalte, wer pflegt Design?
Pflegt das Marketing nur Inhalte, sind Webflow und Sanity gleichwertig. Soll das Marketing auch Layouts bauen, ist Webflow im Vorteil. Sollen KI-Agenten Inhalte anlegen und prüfen, Code-System.
Braucht die Website eigene Logik oder Integrationen?
Login, Konfigurator, CRM-Anbindung, Echtzeit-Daten, Kalkulator: Next.js. Reine Marketing-Website mit Formular: Webflow oder Astro.
Was passiert beim Agenturwechsel?
Wenn die Antwort „Neubau" lauten darf: Webflow. Wenn Code und Inhalte mitgehen müssen: Code-System.
Jede Antwort, die beim Code-System landet, bedeutet in Webflow später einen Umzug. Rechne den Umzug in drei Jahren gegen den Mehraufwand jetzt.
Wann Baukasten, wann Webflow, wann Next.js/Astro + Sanity
Die Kurzfassung als Entscheidungsregel, in der Reihenfolge, in der wir sie im Erstgespräch durchgehen.
Ein Baukasten reicht nur, wenn
Alle Punkte müssen zutreffen, nicht nur einer.
- die Website ein Impressum mit Kontaktdaten ist und das bleiben soll
- kein Budget für eine Agentur existiert und niemand SEO betreiben wird
- du akzeptierst, dass ein späterer Umzug ein Neubau ist.
Wähle Webflow, wenn
Drei oder mehr Treffer sprechen klar für Webflow.
- Design und Tempo bis zum Launch den Ausschlag geben
- dein Marketing Layouts selbst bauen soll, ohne Entwickler
- die Website bis etwa 30 Seiten hat, eine oder zwei Sprachen, keine programmatischen Seiten geplant
- keine eigene Anwendungslogik geplant ist. Unsere Webflow-Agentur baut und betreut genau diese Projekte.
Wähle Next.js oder Astro + Sanity, wenn
Hier genügt ein einziger Punkt, wenn er dauerhaft gilt.
- Content ein System ist: mehrere Sprachen, Wissensbereich, programmatische Seiten, KI-gestützte Pflege
- Performance ohne Decke und jeder SEO/GEO-Hebel im Code liegen sollen
- Integrationen, Login oder Echtzeit-Daten dazukommen (dann Next.js statt Astro)
- Code und Inhalte dir gehören sollen, unabhängig von der Agentur.
So entscheiden wir im Projekt
in-sync.io, unsere eigene Website: von Stufe 1 direkt auf Stufe 3. Wix 2026 gegen Next.js, Sanity und Vercel getauscht, ohne Zwischenschritt über Webflow, weil Sprachen (DE/EN mit hreflang), Seitenzahl (49 Wissen-Artikel, 10 Service-Seiten, 17 Stadtseiten) und SEO/GEO-Hebel (Server-Rendering, llms.txt, IndexNow, FAQPage-Schema) von Anfang an feststanden. Next.js statt Astro wegen App-Logik und serverseitiger Funktionen. Der Stand: Die Wix-Website rankte für praktisch nichts, die neue ist seit Juni 2026 live, Rankings bauen sich auf.
LeanWave (Otto ID Solutions, RFID für Textilservice und Wäschereien): Stufe 3 mit Astro. Astro statisch, Sanity, Tailwind (ein CSS-System für das Styling), Vercel. Zweisprachig EN/DE mit übersetzten URL-Segmenten und wechselseitigem hreflang. 64 Dokumente, 86 Bild-Assets, Presentation Mode aktiv, Rebuild per Webhook bei jeder Änderung. Astro statt Next.js, weil die Website keine Logik pro Anfrage braucht.
Yarowa, ein internationaler B2B-Kunde mit fünfsprachiger Website: von Stufe 2 auf Stufe 3. Ursprünglich in Webflow gebaut, Webflow-Export 1:1 nach Astro portiert und auf Vercel gehostet: 5 Sprachen, 21 Seiten-Templates, 163 Sections, Design unverändert. Der Umbau auf Sanity mit Presentation Mode ist in Planung. Der Beleg, dass Webflow zu Astro ohne Designänderung machbar ist. Weitere Astro-und-Sanity-Projekte: Ullsteinhaus (Astro, React, Three.js für 3D im Browser, Sanity) und Monteval (Astro, GSAP für Animationen, Sanity).
Unser Prozess bei jedem Umzug: Vorher-Crawl mit Screaming Frog oder Ahrefs, Ranking-Snapshot, Redirect-Map 1:1 für jede alte URL, Launch-Checkliste, Einreichung bei Google Search Console und Bing, IndexNow. Eine Marketing-Website mit 10-30 Seiten migrieren wir typischerweise in 3-6 Wochen. Details: Website-Relaunch ohne SEO-Verlust und unsere Website-Relaunch-Agentur.
Häufige Fragen
Für B2B-Unternehmen, die Inhalte als System betreiben, ein Code-System aus Next.js oder Astro mit Sanity. Für design-getriebene Websites bis etwa 30 Seiten, mit ein oder zwei Sprachen und ohne programmatische Seiten reicht Webflow. Ein Baukasten passt nur, wenn die Website ein erweitertes Impressum bleiben soll und niemand SEO betreibt.
Webflow gewinnt bei Tempo bis zum Launch und beim Layout-Editor für Nicht-Techniker. Next.js gewinnt, sobald du Server-Rendering pro Anfrage, Integrationen, Login oder mehr als 20.000 CMS-Einträge brauchst. Für reine Marketing-Websites ohne App-Logik vergleichen wir eher Webflow mit Astro, weil Astro statisch baut und mit 0 KB JavaScript für statische Inhalte startet.
Sobald die Website Anfragen bringen soll und du mehr als ein Impressum pflegst. Baukästen kosten 17-159 $ pro Monat und Website, liefern aber keinen lauffähigen Export und keine Kontrolle über Skripte, Caching und Schema. Wir haben den Wechsel 2026 selbst gemacht, von Wix auf Next.js und Sanity, ohne Zwischenschritt.
Ja, über Sanity Presentation Mode: Klick auf den Text in der Live-Vorschau, das Feld öffnet sich, speichern, die Website baut sich per Webhook neu. Bei LeanWave läuft das mit 64 Dokumenten. Was das Marketing nicht ändert, ist das Layout, und das schützt das Design über Jahre.
Typischerweise 0-20 $ pro Monat: Sanity Free mit 20 Seats und 10.000 Dokumenten, Vercel Pro 20 $ pro Entwickler-Seat inklusive 20 $ Nutzungsguthaben. Keine Gebühr pro Website, kein Aufpreis pro Sprache. Der Kostenblock liegt in der Entwicklung, nicht in der Lizenz, im Gegensatz zu 25-54 $ pro Website bei Webflow Premium mit Lokalisierung.
Nur, wenn sie dünn sind. Google wertet Massenseiten ohne eigene Substanz als Doorway-Pages ab, das haben wir selbst erlebt. Es funktionieren Seiten, bei denen jede Kombination (Branche, Leistung, Stadt) eigene Daten, Beispiele und Antworten trägt. Das Code-System liefert die Struktur dafür, die Substanz musst du liefern.
Nächster Schritt
Schick uns zwei Sätze zu deiner Website und wir sagen dir im Erstgespräch, welche Stufe passt, auch wenn die Antwort Webflow lautet. Button: „Erstgespräch buchen" → /kontakt
Webflow vs. Next.js
Die beiden oberen Stufen im direkten Vergleich.
Was ist ein Headless CMS?
Die Grundlage hinter Stufe 3, laienverständlich erklärt.
Webflow-Alternative 2026
Wann du Webflow verlässt, und wohin es dann geht.
TYPO3-Alternative 2026
Wann der Wechsel sich lohnt, und wohin es dann geht.
CMS-Migration: Ablauf und Kosten
Der Überblick über jeden Systemwechsel, system-unabhängig.







