Webdesign Kosten 2026: was eine Website wirklich kostet
Baukasten, Freelancer oder Agentur. Was Webdesign nach Weg und nach Umfang kostet, was den Preis treibt und woran du ein faires Angebot erkennst. Ehrliche Markt-Spannen, keine Schönrechnerei.

Webdesign kostet fast nie das, was auf dem ersten Angebot steht. Die Spanne reicht von ein paar Euro im Monat für einen Baukasten bis in den fünfstelligen Bereich für eine hochwertige Unternehmensseite. Das ist keine Preistrickserei, sondern liegt daran, dass drei völlig verschiedene Wege dahinterstecken.
Dieser Artikel gibt dir die ehrlichen Markt-Spannen. Was kostet Webdesign nach Weg (Baukasten, Freelancer, Agentur), was nach Umfang (One-Pager, Unternehmensseite, umfangreiche Seite), was treibt den Preis, welche laufenden Kosten kommen dazu und woran du ein faires Angebot erkennst. Am Ende weißt du, in welchen Bereich dein Projekt fällt und warum.
Das Wichtigste in Kürze
- Webdesign-Kosten hängen vor allem am Weg. Baukasten selbst gebaut: niedrig plus deine Zeit. Freelancer: unterer bis mittlerer vierstelliger Bereich. Agentur für hochwertige Unternehmensseiten: oft fünfstellig.
- Nach Umfang: One-Pager günstig, Unternehmensseite mit mehreren Seiten mittlerer vierstelliger Bereich, umfangreiche Seite mit Shop oder Portal deutlich mehr.
- Der Preis wird nicht von der Seitenzahl bestimmt, sondern von Individualität, Strategie, Technik und Content. Ein Template ist billiger als ein eigenes Design, kann aber austauschbar wirken.
- Nach dem Launch kommen laufende Kosten: Hosting, Domain, Wartung und Pflege. Plane dafür einen festen Jahresbetrag ein, sonst wird die Seite mit der Zeit langsam und unsicher.
- Ein faires Angebot ist aufgeschlüsselt, nicht ein nackter Festpreis. Wer zeigt, wofür dein Geld verwendet wird, hat nichts zu verstecken.
Was kostet Webdesign? Die kurze Antwort
Die ehrliche Antwort: es kommt auf den Weg an. Es gibt drei, und sie liegen preislich weit auseinander.
Baukasten selbst gebaut. Anbieter wie Wix oder ähnliche kosten ein paar Euro im Monat. Der Haken ist deine Zeit. Du baust, textest und pflegst selbst. Für eine erste Präsenz reicht das, für einen professionellen Auftritt selten.
Freelancer. Ein individueller Auftritt von einer einzelnen Person liegt meist im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Du sprichst direkt mit der Person, die auch baut. Das ist günstiger als eine Agentur, hängt aber an der Verfügbarkeit eines einzelnen Menschen.
Agentur. Für eine hochwertige Unternehmensseite mit Strategie, eigenem Design, Text und Technik bist du schnell im fünfstelligen Bereich. Dahinter steckt ein Team aus Design, Entwicklung, Text und Projektleitung. Du zahlst nicht für mehr Seiten, sondern für mehr Substanz.
Wer eine B2B-Unternehmensseite plant, findet die Zahlen und den Business-Case im Detail in unserem Artikel Was kostet eine B2B-Website. Dieser Artikel hier bleibt der breite Marktüberblick.
Preise nach Weg: Baukasten, Freelancer, Agentur
Der Weg entscheidet nicht nur über den Preis, sondern über das ganze Ergebnis. Diese Übersicht zeigt, was du für dein Geld realistisch bekommst.
Webdesign-Kosten nach Weg
| Weg | Typische Kosten | Wofür geeignet |
|---|---|---|
| Baukasten selbst | ca. 5–40 € / Monat plus deine Zeit | Erste Präsenz, kleines Budget, du machst alles selbst |
| Baukasten mit Hilfe | einige hundert bis ca. 2.000 € | Schnell online, Template angepasst, wenig Individualität |
| Freelancer | ca. 1.500–8.000 € | Individueller Auftritt, direkter Draht, ein Ansprechpartner |
| Agentur | ca. 8.000 € bis fünfstellig | Hochwertige Unternehmensseite mit Strategie, Design und Technik |
Preise nach Umfang
Der zweite große Hebel ist der Umfang. Eine einzelne Seite kostet weniger als ein vollständiger Unternehmensauftritt mit vielen Unterseiten oder ein Shop mit Warenkorb und Zahlung. Wichtig: Die Seitenzahl allein sagt wenig. Fünf einfache Seiten sind günstiger als eine einzige Seite mit Buchungssystem. Die Spannen unten gelten für professionelle, individuelle Arbeit, nicht für ein Standard-Template.
Webdesign-Kosten nach Umfang
| Umfang | Typische Spanne | Was drinsteckt |
|---|---|---|
| One-Pager | ca. 1.000–2.500 € | Eine Seite, responsives Design, Kontakt. Gut für Start oder klaren Fokus |
| Unternehmensseite | ca. 3.000–12.000 € | Mehrere Seiten, individuelles Design, CMS, SEO-Grundlagen |
| Umfangreiche Seite | ca. 9.000–35.000 € und mehr | Viele Unterseiten, Shop oder Portal, Animationen, mehrsprachig, Schnittstellen |
Was den Preis bestimmt
Zwei Websites mit gleich vielen Seiten können sich im Preis verdoppeln. Der Unterschied steckt in diesen Faktoren:
Umfang und Seitenzahl. Der offensichtliche Faktor. Mehr Seiten und mehr Funktionen bedeuten mehr Aufwand, aber die reine Zahl ist selten der Treiber.
Individualität statt Template. Ein Kauf-Template ist günstig, wird aber von tausenden Seiten genutzt. Ein eigenes Design wird nur für dich gebaut und kostet entsprechend mehr Zeit. Hier trennt sich austauschbar von unverwechselbar.
Strategie und Copy. Zielgruppenanalyse, Struktur und professionell geschriebene Texte sind auf der fertigen Seite nicht sofort sichtbar, entscheiden aber, ob sie Anfragen bringt oder nur da ist.
Motion und Animation. Bewegte Elemente und interaktive Effekte laden zur Interaktion ein und bleiben in Erinnerung. Sie kosten Entwicklungszeit und treiben den Preis nach oben.
CMS und Technik. Ein Content-Management-System, damit du selbst pflegen kannst, Buchungssysteme, Kundenportale oder Schnittstellen zu deinem CRM erhöhen den Aufwand deutlich.
SEO. Damit die Seite bei Google und in KI-Antworten gefunden wird, braucht es saubere Technik, Keyword-Recherche und optimierte Inhalte. Wer das weglässt, spart am falschen Ende.
Laufende Kosten
Die Erstellung ist eine einmalige Investition, aber nicht die einzige. Nach dem Launch entstehen laufende Kosten, die viele Angebote nicht klar benennen.
Hosting und Domain. Ein solides Webhosting liegt je nach Anspruch bei etwa 25 bis 300 Euro im Jahr, die Domain kostet wenige Euro im Jahr. Ohne beides ist die Seite nicht erreichbar.
Wartung und Sicherheit. Updates, Sicherheitschecks und technische Pflege liegen realistisch bei einigen hundert bis rund tausend Euro im Jahr. Eine nicht gewartete Seite wird mit der Zeit langsam und angreifbar.
Inhaltliche Pflege. Neue Texte, aktuelle Bilder und laufende SEO halten die Seite lebendig. Wer die Seite nach dem Launch sich selbst überlässt, verliert Sichtbarkeit.
Unterm Strich solltest du für Betrieb und Pflege einen festen Jahresbetrag einplanen. Das ist kein Nebenposten, sondern der Teil, der die Investition über Jahre schützt.
Woran du ein faires Angebot erkennst
Der Markt ist unübersichtlich, weil viele Anbieter ihre Preise nicht offenlegen. Das erschwert den Vergleich und lässt Festpreise willkürlich wirken. An diesen Punkten erkennst du, ob ein Angebot fair ist.
Es ist aufgeschlüsselt. Ein gutes Angebot zeigt, welche Leistung wie viel kostet, nicht nur eine nackte Endsumme. Wer transparent macht, wofür dein Geld verwendet wird, hat nichts zu verbergen.
Es benennt die laufenden Kosten. Hosting, Wartung und Pflege stehen drin, nicht nur der Erstellungspreis. Sonst kommt die Überraschung nach dem Launch.
Es passt zum Ziel, nicht zum Prospekt. Ein seriöser Anbieter fragt zuerst nach deinem Ziel und leitet daraus den Umfang ab. Ein Festpreis von der Stange, ohne dass jemand dein Projekt verstanden hat, ist ein Warnsignal.
Misstraue Extremen in beide Richtungen. Ein Komplettauftritt für ein paar hundert Euro rechnet sich nur über ein Template ohne Individualität. Und ein hoher Preis ohne nachvollziehbare Leistung dahinter ist genauso wenig fair. Die Frage ist nie nur wie teuer, sondern immer wofür.
Ziel festlegen
Kläre zuerst, was die Seite leisten soll: mehr Anfragen, Verkäufe, Vertrauen. Der Zweck bestimmt den Umfang und damit den Preis.
Weg wählen
Baukasten, Freelancer oder Agentur. Ordne dein Budget und deinen Qualitätsanspruch ehrlich einem der drei Wege zu.
Umfang eingrenzen
One-Pager, Unternehmensseite oder umfangreiche Seite. Liste die wirklich nötigen Funktionen, nicht die Wunschliste.
Laufende Kosten einplanen
Rechne Hosting, Wartung und Pflege als festen Jahresbetrag mit ein, nicht erst nach dem Launch.
Angebote vergleichen
Hol dir aufgeschlüsselte Angebote und vergleiche Leistung, nicht nur die Endsumme. Bei Unklarheit nachfragen.
Wie viel du wirklich einplanen solltest
Als Faustregel: Für eine professionelle Unternehmensseite mit individuellem Design, CMS und SEO-Grundlagen solltest du mit einem mittleren vierstelligen Betrag rechnen, nach oben offen je nach Umfang und Anbieter. Darunter bekommst du entweder ein Template ohne Eigenständigkeit oder einen Anbieter, der an der falschen Stelle spart.
Entscheidend ist der Blick auf das Ganze. Eine Website ist kein Kostenpunkt, den man einmal abhakt, sondern eine Investition, die über Jahre Kunden bringen soll. Wenn du überlegst, den ganzen Weg von der Auswahl bis zur Umsetzung zu gehen, hilft dir unser Vergleich Website erstellen lassen bei der Entscheidung zwischen Agentur, Baukasten und Freelancer. Und wenn du sehen willst, wie wir Webdesign umsetzen, findest du das auf unserer Seite Webdesign.
Häufige Fragen
Das hängt vom Weg ab. Ein Baukasten kostet ein paar Euro im Monat plus deine Zeit. Ein Freelancer liegt meist im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Eine hochwertige Unternehmensseite von einer Agentur ist oft fünfstellig. Die Seitenzahl allein sagt wenig, entscheidend sind Individualität, Technik und Content.
Für eine solide Unternehmensseite mit individuellem Design, CMS und SEO-Grundlagen solltest du meist zwischen 3.000 und 12.000 Euro einplanen. Umfangreiche Seiten mit Shop, Portal oder mehreren Sprachen liegen deutlich höher. Wer weniger investiert, bekommt in der Regel ein Template ohne Eigenständigkeit.
Bei einer Agentur arbeitet ein Team aus Design, Entwicklung, Text und Projektleitung an deinem Projekt. Das bringt mehr Substanz, Verlässlichkeit und Kapazität, kostet aber auch mehr. Ein Freelancer ist günstiger und persönlicher, hängt aber an der Verfügbarkeit eines einzelnen Menschen.
Der Baukasten selbst kostet je nach Paket etwa 5 bis 40 Euro im Monat. Der eigentliche Preis ist deine Zeit, denn du baust, textest und pflegst selbst. Für eine erste Präsenz reicht das, für einen professionellen Auftritt mit eigenem Design und guter Sichtbarkeit meist nicht.
Hosting und Domain kosten je nach Anspruch etwa 25 bis 300 Euro im Jahr. Für Wartung, Sicherheit und Pflege solltest du einige hundert bis rund tausend Euro im Jahr einplanen. Ohne Pflege wird die Seite mit der Zeit langsam, unsicher und verliert Sichtbarkeit.
Ein faires Angebot ist aufgeschlüsselt statt ein nackter Festpreis, benennt die laufenden Kosten und leitet den Umfang aus deinem Ziel ab. Misstraue Extremen: Ein Komplettauftritt für ein paar hundert Euro rechnet sich nur über ein Standard-Template, und ein hoher Preis ohne nachvollziehbare Leistung ist genauso wenig fair.
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