Squarespace-Alternative: Was B2B-Unternehmen stattdessen nutzen

Squarespace ist für kleine Auftritte gebaut, nicht für B2B-Websites mit vielen Seiten und Sprachen. Was Webflow leistet, wann Astro mit Sanity passt und wie der Wechsel abläuft.

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Squarespace mit Abzweigungen zu den Alternativen Webflow sowie Astro mit Sanity

Für B2B-Unternehmen sind zwei Squarespace-Alternativen realistisch: Webflow für überschaubare Websites bis etwa 30 Seiten mit einer oder zwei Sprachen, und Astro oder Next.js mit Sanity, sobald Inhalte strukturiert, mehrsprachig oder programmatisch entstehen sollen. Squarespace ist dabei nicht schlecht gebaut. Es ist für einen anderen Zweck gebaut: kleine Auftritte, Portfolios, Einzelunternehmer. Genau dort, wo eine B2B-Website anfängt zu arbeiten, endet der Baukasten. Dieser Artikel zeigt die Grenzen, benennt die Fälle, in denen Squarespace reicht, stellt die Alternativen in einer Tabelle gegenüber und beschreibt den Wechsel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bis etwa 30 Seiten, eine oder zwei Sprachen und ohne programmatisch erzeugte Seiten ist Webflow das passende Wechselziel.
  • Ab mehreren Sprachen, strukturierten Inhalten und eigenen Vorlagen bauen wir mit Astro oder Next.js und Sanity.
  • Webflow Premium kostet 25 $ pro Monat und deckt 20.000 CMS-Einträge und 40 Collections ab, Lokalisierung kostet ab 9 $ pro Sprache und Monat zusätzlich.
  • Sanity Free umfasst 20 Plätze, 10.000 Dokumente und 100 GB Assets, Vercel Pro kostet 20 $ pro Monat und Entwickler-Platz: nahezu keine laufenden Plattformgebühren.
  • Eigene Messung vom 13.09.2026: leanwave.com lädt auf der Startseite rund 39 KB JavaScript in drei Dateien, eine Webflow-Kundenseite an derselben Stelle rund 740 KB in dreizehn Dateien.
  • Der Wechsel einer Marketing-Website mit 10-30 Seiten dauert typischerweise 3-6 Wochen bis Go-Live, unsere Relaunch-Pakete starten bei 8.000 € netto.

Die kurze Antwort

Squarespace ist ein Baukasten. Layout, Rendering (also die Frage, wo und wann aus deinen Daten fertiges HTML wird) und Auslieferung gehören der Plattform, du zahlst eine Gebühr pro Website und Monat. Solange die Website ein Schaufenster ist, trägt das. Sobald sie Inhalte als System betreibt, also viele Seiten aus wiederverwendbaren Bausteinen, mehrere Sprachen und eigene Vorlagen, stößt du an ein Template-gebundenes Layout, an eine begrenzte Strukturierung von Inhalten und an einen Export, der dir keine nutzbare Struktur mitgibt.

Die nächste Stufe heißt Webflow oder Framer. Beide geben dir Design-Kontrolle bis ins Detail, einen brauchbaren Editor für dein Marketing-Team und ein CMS mit echten Feldern statt freier Textblöcke. Die Grenzen liegen anderswo: Ein Template hängt an einer Collection, Lokalisierung kostet pro Sprache extra, und das Hosting bleibt eine Plattformgebühr. Unsere Schwelle: bis etwa 30 Seiten, eine oder zwei Sprachen, keine programmatischen Seiten geplant, dann reicht Webflow.

Darüber bauen wir mit Astro oder Next.js und Sanity. Sanity ist eine strukturierte Content-Datenbank, aus der dein Frontend die Inhalte über eine API holt, also über eine Programmierschnittstelle. Du bekommst damit Zugriff auf Rendering, Caching, Schema-Auszeichnung, Sitemap-Logik und interne Verlinkung auf Code-Ebene, Mehrsprachigkeit ohne Aufpreis pro Sprache und nahezu keine laufenden Plattformgebühren. Astro ist unser Default, Next.js nehmen wir, sobald Login, App-Logik oder Daten pro Anfrage vom Server dazukommen.

Wo Squarespace bei B2B-Websites an die Grenze kommt

Die Grenzen sind keine Meinungsfrage, sie folgen aus der Bauweise eines Baukastens. Du bearbeitest eine Oberfläche, die jemand anderes betreibt, und alles darunter bleibt zu. Sechs Punkte treffen B2B-Websites regelmäßig.

Fuenf Grenzen von Squarespace fuer B2B: Template-Bindung, flache Inhaltsstruktur, Mehrsprachigkeit, kein Zugriff auf Code-Ebene und ein Export ohne nutzbare Struktur
  • Gebühr pro Website und Monat: Jede zusätzliche Website kostet erneut. Eine Kampagnen-Website neben dem Hauptauftritt, eine Landingpage-Strecke für Ads, eine Tochtermarke: jedes Mal ein neuer Vertrag. Was ein Auftritt über die Laufzeit wirklich kostet, rechnen wir in was kostet eine B2B-Website durch.
  • Template-gebundenes Layout: Du arbeitest innerhalb der Vorlage. Kleine Abweichungen gehen über eingefügtes CSS, größere gar nicht. Ein Designsystem mit eigenen Komponenten lässt sich so nicht sauber abbilden.
  • Begrenzte Strukturierung von Inhalten: Eine Referenz besteht aus Branche, Leistung, Kennzahlen, Zitat und Bildern. In einem Baukasten landet das als Fließtext in einer Seite. Damit kannst du die Inhalte weder filtern noch an anderer Stelle wiederverwenden noch automatisch mit Schema auszeichnen.
  • Kein Zugriff auf Rendering und Auslieferung: Du bestimmst nicht, welches JavaScript geladen wird, wie Bilder ausgeliefert werden oder was im Cache liegt. Genau diese Hebel entscheiden über die Core Web Vitals.
  • Mehrsprachigkeit nur über Umwege: Zweisprachig sauber heißt: eigene URL pro Sprache, hreflang-Angaben (die Auszeichnung, mit der du Google sagst, welche Seite zu welcher Sprache gehört) wechselseitig, x-default gesetzt, übersetzte URL-Segmente. Im Baukasten baust du das mit Zusatzwerkzeugen und Duplikaten nach.
  • Export ohne nutzbare Struktur: Was du mitnimmst, ist ein Abzug deiner Texte, kein Content-Modell. Die Feldstruktur, die Verknüpfungen und die Vorlagen bleiben in der Plattform.

Wann Squarespace reicht

Manche Wechsel kosten mehr, als sie einbringen. Squarespace liefert für kleine Auftritte schnell ein ordentliches Ergebnis, ohne Entwickler und ohne Betriebsaufwand. Wer eine Person ist, die ihr Angebot zeigt, braucht kein Content-System dahinter.

Bleib bei Squarespace, wenn deine Website unter etwa zehn Seiten bleibt, eine Sprache hat, sich selten ändert und keine strukturierten Inhaltstypen braucht. Portfolios, Praxen, Restaurants, Einzelberatungen und frühe Gründungen vor dem ersten Funding sind dort gut aufgehoben. Auch als Zwischenlösung während einer Gründungsphase ist ein Baukasten ehrlich die vernünftige Wahl.

Der Punkt zum Wechseln ist erreicht, wenn drei Dinge gleichzeitig gelten: Die Website soll Leads erzeugen statt nur zu existieren, es kommen wiederkehrende Inhaltstypen wie Referenzen, Wissen-Artikel oder Produktseiten dazu, und eine zweite Sprache steht an. Für einzelne Kampagnenseiten neben dem Hauptauftritt lohnt eher eine eigene Landingpage als ein zweites Baukasten-Abo.

Squarespace, Webflow und Astro mit Sanity im Vergleich

Die Tabelle vergleicht die drei Wege entlang der Kriterien, an denen B2B-Projekte tatsächlich scheitern oder funktionieren. Preise für Squarespace nennen wir nicht, die haben wir nicht geprüft.

Drei Optionen im Vergleich: Squarespace mit Template, Hosting und Limits, Webflow mit Arbeitsflaeche, Hosting und CMS, Astro mit Sanity mit Content-Modell, Rendering und Code-Zugriff

Squarespace, Webflow und Astro mit Sanity im Vergleich

KriteriumSquarespaceWebflowAstro oder Next.js mit Sanity
Laufende PlattformgebührGebühr pro Website und MonatPremium 25 $/Monat plus Workspace ab 19 $Vercel Pro 20 $/Monat pro Entwickler-Platz, Sanity Free 0 $
Layout und Design-KontrolleAn die Vorlage gebundenFreie Gestaltung im EditorFreie Gestaltung im Code, eigenes Designsystem
Struktur der InhalteSeiten mit TextblöckenCMS mit Feldern, 20.000 Einträge, 40 CollectionsEigenes Content-Modell, Sanity Free mit 10.000 Dokumenten
MehrsprachigkeitÜber Zusatzwerkzeuge und DuplikateAdd-on ab 9 $ pro Sprache und MonatOhne Aufpreis pro Sprache, übersetzte URL-Segmente
Zugriff auf Rendering und CacheNicht vorhandenNicht vorhandenVollständig im Code
JavaScript auf der StartseiteVon der Plattform bestimmtGemessen rund 740 KB in dreizehn DateienGemessen rund 39 KB in drei Dateien auf leanwave.com
Programmatische SeitenNicht vorgesehenEin Template pro CollectionBeliebig viele Vorlagen, Logik im Code
Zugriff für KI-AgentenEingeschränktOffizieller MCP-Server und API, Item-LimitsAPI und MCP-Server, dazu Rendering und Schema
Export und WechselTextabzug ohne StrukturHTML, CSS, JS, ohne CMS-Inhalte und InteraktionenInhalte als NDJSON, Code im eigenen Repository
Wer arbeitet damitMarketing alleinMarketing plus DesignerRedaktion im Editor, Entwickler für Vorlagen

Webflow und Framer als nächste Stufe

Webflow ist die ehrliche Zwischenlösung, und wir sagen das als zertifizierter Webflow-Partner, der Bestandskunden darauf betreut. Design-Kontrolle, Editor und Umsetzungstempo sind stark, das CMS hat echte Felder, und dein Marketing-Team arbeitet ohne Entwickler an Inhalten. Für viele B2B-Auftritte ist das der richtige Sprung weg vom Baukasten. Mehr Kandidaten sortieren wir in der Übersicht der Webflow-Alternativen.

Die Zahlen: Starter ist kostenlos mit 50 CMS-Einträgen, Basic kostet 15 $ pro Monat ohne CMS, Premium 25 $ pro Monat mit 20.000 CMS-Einträgen und 40 Collections. Dazu kommt der Workspace ab 19 $, Growth liegt bei 49 $. Lokalisierung ist ein Add-on: 9 $ pro Sprache und Monat bis drei Sprachen, 29 $ pro Sprache bis zehn. Die Preisseite sagt nicht, ob die Hauptsprache mitgezählt wird. Die CMS-Grenzen im Alltag: 40 Collection-Lists pro Seite, 10 verschachtelte, 100 Einträge pro Liste ohne Blätterfunktion.

Framer ist schneller beim Gestalten und beim Veröffentlichen, aber schwächer bei strukturierten Inhalten. Wo die Unterschiede im Detail liegen, steht im Vergleich Webflow und Framer. Der harte Punkt bleibt bei beiden derselbe: Der Export liefert HTML, CSS und JavaScript, aber nicht die CMS-Inhalte und nicht die Interaktionen. Wenn du gleich in Webflow starten willst, übernimmt das unsere Webflow-Agentur.

Astro oder Next.js mit Sanity als unsere Empfehlung

Sobald Inhalte ein System sind, verschiebt sich die Frage vom Werkzeug zur Datenhaltung. Deine Inhalte liegen in einer Content-Datenbank, dein Frontend rendert sie, und beides ist unabhängig voneinander austauschbar. Was ein solches System ausmacht, steht in unserer Einführung zu Headless CMS, die Produktdetails stehen bei Sanity.

Astro 7 liefert für statische Inhalte standardmäßig null clientseitiges JavaScript aus und rendert Komponenten zu HTML und CSS. Interaktivität forderst du bewusst an: Client Islands laden ihr JavaScript separat, nur der interaktive Teil wird hydriert, der Rest bleibt statisches HTML. Server Islands rendern personalisierte Teile per `server:defer` unabhängig nach, während die Hauptseite sofort ausgeliefert wird. Wie das Framework aufgebaut ist, erklären wir in Astro als Framework.

Die Kostenseite ist überschaubar. Sanity Free deckt 20 Plätze, 10.000 Dokumente, 100 GB Assets und 100 GB Bandbreite pro Monat ab, inklusive Presentation Mode und Visual Editing, in dem deine Redaktion Änderungen direkt in der Vorschau sieht. Growth kostet 15 $ pro Platz und Monat mit 25.000 Dokumenten. Vercel Pro liegt bei 20 $ pro Monat und Entwickler-Platz inklusive 20 $ Nutzungsguthaben, ohne Grundgebühr pro Projekt.

Ein Zusatz, der oft falsch erzählt wird: Webflow, Wix, Contentful und Storyblok haben ebenfalls offizielle MCP-Server, also Schnittstellen, über die KI-Agenten Inhalte anlegen und prüfen können. Der Unterschied liegt nicht am Zugang, sondern an dem, was dahinter erreichbar ist: Item- und Collection-Limits, ein Template pro Collection, Rate-Limits der API und kein Zugriff auf Rendering, Caching, Schema, Sitemap-Logik und interne Verlinkung im Code. Und programmatische Seiten funktionieren nur mit echter Substanz pro Seite, sonst wertet Google sie als Doorway-Pages ab, also als Seiten, die nur existieren, um ein Keyword abzudecken. Diesen Fehler haben wir auf unserer eigenen alten Website gemacht.

Warum WordPress bei uns keine Alternative ist

WordPress taucht in jeder Liste von Baukasten-Alternativen auf, deshalb sagen wir unsere Haltung offen: Wir arbeiten nicht mit WordPress und bieten auch kein Headless WordPress an. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Rechnung.

Headless verlangt den vollen Relaunch-Aufwand und lässt die WordPress-Installation mit Updates, Plugin-Abhängigkeiten und Angriffsfläche trotzdem stehen. Du betreibst danach zwei Systeme statt einem. Wer von einem Baukasten kommt, tauscht damit eine Abhängigkeit gegen zwei. Einzig wenn auf der Installation Geschäftslogik liegt, die kurzfristig nicht ersetzbar ist, etwa WooCommerce, eine Mitgliederverwaltung oder eine ERP-Schnittstelle. Dann ist headless eine Übergangslösung mit Enddatum, kein Dauerzustand.

Wer WordPress verlässt, geht bei uns ohne Umweg auf Sanity mit eigenem Frontend. Welche Wege es sonst gibt und für wen sie taugen, steht in der Übersicht der WordPress-Alternativen.

Wann Webflow, wann Astro mit Sanity

Die Entscheidung fällt an drei Größen: Seitenzahl, Sprachen und Struktur der Inhalte. Alles andere ist nachgelagert. Wenn du zwischen beiden Wegen schwankst, entscheidet die Frage, ob deine Inhalte in Zukunft aus Vorlagen entstehen sollen oder Seite für Seite gebaut werden.

Wähle Webflow, wenn

Diese Fälle sind bei Webflow gut aufgehoben, und wir setzen sie selbst so um.

  • Deine Website bleibt bei bis zu etwa 30 Seiten, mit einer oder zwei Sprachen und ohne programmatisch erzeugte Seiten.
  • Dein Marketing-Team soll Layouts selbst ändern können, ohne dass ein Entwickler deployt.
  • Du brauchst in wenigen Wochen ein sichtbares Ergebnis und hast kein Entwicklerteam im Haus.
  • Eine Plattformgebühr plus Lokalisierungs-Add-on ab 9 $ pro Sprache und Monat ist für dich vertretbar.

Wähle Astro mit Sanity, wenn

Ab hier trägt der Baukasten-Weg nicht mehr, und Webflow wird zur Bremse statt zur Abkürzung.

  • Du planst mehr als 30 Seiten, mehrere Sprachen oder übersetzte URL-Segmente wie /solutions und /de/loesungen.
  • Deine Inhalte sind wiederkehrende Typen mit Feldern, aus denen Seiten und Listen automatisch entstehen.
  • Du willst Rendering, Caching, Schema-Auszeichnung und interne Verlinkung selbst steuern.
  • Laufende Plattformgebühren pro Sprache und pro Website sollen wegfallen, Mehrsprachigkeit kostet bei uns keinen Aufpreis.

So läuft der Wechsel von Squarespace weg

Der Wechsel ist ein Relaunch-Projekt, kein Datei-Umzug. Weil ein Baukasten-Export keine nutzbare Struktur liefert, bauen wir das Content-Modell neu und übertragen die Inhalte in die neuen Felder. Der Ablauf gilt systemunabhängig und steht ausführlich in unserem Leitfaden zur CMS-Migration.

1

Vorher-Crawl und Ranking-Snapshot:

Wir ziehen mit Screaming Frog oder Ahrefs jede bestehende URL und sichern den Ranking-Stand, bevor sich etwas ändert.

2

Content-Inventar und Content-Modell:

Jede Seite wird einem Typ zugeordnet, aus den wiederkehrenden Typen entsteht das Modell in Sanity.

3

Aufbau in Astro oder Next.js:

Vorlagen, Komponenten, hreflang-Auszeichnung, Schema, Sitemap und interne Verlinkung entstehen im Code.

4

Redirect-Map 1:1:

Jede alte URL bekommt ein permanentes Ziel per 301, ohne Ketten, direkt auf die neue Adresse. Wie Rankings dabei erhalten bleiben, steht im Relaunch ohne SEO-Verlust.

5

Launch und Einreichung:

Launch-Checkliste, Einreichung in Search Console und Bing, IndexNow für die schnelle Meldung neuer URLs.

6

Zwei Wochen Monitoring:

404-Report und Ranking-Abgleich, Nacharbeit an den Stellen, die auffallen.

Die Dauer liegt bei einer Marketing-Website mit 10-30 Seiten typischerweise bei 3-6 Wochen bis Go-Live, das Monitoring kommt obendrauf. Der Wechsel läuft als Relaunch-Projekt, die Pakete dafür starten bei 8.000 € netto. Die Umsetzung übernimmt unsere Website-Relaunch-Agentur.

Unser Urteil

Wir haben den Weg selbst hinter uns. in-sync.io lag auf Wix und ist 2026 auf Next.js, Sanity und Vercel umgezogen: 49 Wissen-Artikel, 10 Service-Seiten und 17 Stadtseiten aus einer Sanity-Datenbank, zweisprachig mit hreflang, Server-Rendering, llms.txt, IndexNow und FAQPage-Schema. Klartext dazu: Der alte Baukasten-Auftritt rankte für so gut wie nichts, die neue Website ist seit Juni 2026 live und baut ihre Rankings auf. Die Besonderheiten beim Umzug von einem Baukasten haben wir in Wix zu Next.js migrieren aufgeschrieben.

Für Kundenprojekte ist Astro mit Sanity unser Default. LeanWave (Otto ID Solutions) verkauft RFID-Lösungen für Textilservice und Wäschereien und läuft statisch auf Astro mit Sanity, Tailwind und Vercel: zweisprachig mit Englisch auf der Wurzel und Deutsch unter /de, übersetzten URL-Segmenten, wechselseitigem hreflang inklusive x-default, 64 Dokumenten, 86 Bild-Assets und einem Rebuild per Webhook, also einem automatischen Neuaufbau bei jeder Änderung. Yarowa zeigt die andere Richtung: fünfsprachig, ursprünglich in Webflow gebaut, von uns 1:1 nach Astro portiert, 21 Seiten-Vorlagen und 163 Sections, Design unverändert.

Wenn du heute auf Squarespace sitzt und die Website im nächsten Jahr Leads tragen soll, ist die Entscheidung selten knapp. Unter etwa 30 Seiten und einer oder zwei Sprachen nimmst du Webflow. Darüber, oder wenn Inhalte aus Vorlagen entstehen sollen, nimmst du Astro mit Sanity.

Häufige Fragen

Webflow, wenn die Website bei bis zu etwa 30 Seiten und einer oder zwei Sprachen bleibt. Astro oder Next.js mit Sanity, sobald mehrere Sprachen, wiederkehrende Inhaltstypen oder programmatisch erzeugte Seiten dazukommen. Webflow Premium kostet 25 $ pro Monat, eine Astro-Website mit Sanity Free läuft typischerweise mit 0-20 $ Hosting im Monat.

Gebühr pro Website und Monat, Layout an die Vorlage gebunden, begrenzte Strukturierung von Inhalten, kein Zugriff auf Rendering und Auslieferung, Mehrsprachigkeit nur über Umwege und ein Export ohne nutzbare Struktur. Für einen Portfolio-Auftritt fällt nichts davon auf, für eine Website mit Referenzen, Wissen-Artikeln und zwei Sprachen jeder Punkt.

Texte und Bilder bekommst du heraus, die Struktur nicht. Feldaufbau, Verknüpfungen und Vorlagen bleiben in der Plattform. Deshalb bauen wir das Content-Modell in Sanity neu und übertragen die Inhalte hinein, statt einen Export zu importieren. Bei 10-30 Seiten ist das in 3-6 Wochen erledigt.

Entscheidend sind Seitenzahl, Sprachen und Struktur. Bis etwa 30 Seiten, eine oder zwei Sprachen und keine programmatischen Seiten: Webflow. Darüber Astro mit Sanity, weil ein Webflow-Template an einer Collection hängt und Lokalisierung ab 9 $ pro Sprache und Monat zusätzlich kostet. Next.js nehmen wir bei Login oder serverseitigen Daten pro Anfrage.

Wir rechnen den Wechsel als Relaunch-Projekt ab, unsere Pakete starten bei 8.000 € netto. Danach fallen bei Astro oder Next.js mit Sanity Free typischerweise 0-20 $ Hosting pro Monat an, also nahezu keine laufenden Plattformgebühren. Zusätzliche Sprachen schlagen bei uns nicht extra zu Buche.

Nicht, wenn jede alte URL ein permanentes Ziel bekommt. Wir ziehen vorher einen Crawl und einen Ranking-Snapshot, legen eine Redirect-Map 1:1 mit 301 an, lösen Ketten auf und reichen nach dem Launch in Search Console, Bing und IndexNow ein. Danach folgen zwei Wochen Monitoring mit 404-Report und Ranking-Abgleich.

Nächster Schritt

Schick uns deine Squarespace-Adresse und die Zahl deiner Seiten, wir sagen dir in einem Gespräch, ob Webflow reicht oder Astro mit Sanity der bessere Weg ist.

20-Minuten Gespräch, ohne Verkaufsdruck. Ihr beschreibt, was ihr vorhabt und wir sagen, ob und wie wir helfen können.

Max Herzer

Max Herzer

Consultant & Business Development